Greenkeeping

AERIRFIZIEREN: Watt mutt, dat mutt!
Ein dichter Rasenteppich auf den Grüns ist auch dicht gegenüber Luft und Wasser – ohne Gas- und Wasseraustausch
aber verkümmern die Pflanzen. Also muss der Rasen regelmäßig belüftet werden, und das stört den Golfer, da es sich l
eider nicht nachts erledigen lässt!
Wie funktioniert das Aerifizieren? Mit einer speziellen Maschine, einem Aerifiziergerät werden bis zu zehn Zentimeter
tiefe Löcher ausgestanzt, und zwar bis zu 400 pro Quadratmeter. Wird gleichzeitig ein Bodenaustausch gewünscht-was
mehrmals im Jahr geschehen sollte!-, so muss der Aushub abgesammelt werden, Sand muss aufgebracht und eingeschleppt
werden.
Wie lange dauert das? Wird die Arbeit von unserer Mannschaft ausgeführt, muss man zwei Tage für diese ganzen
Maßnahmen veranschlagen.

Um den Spielbetrieb während dieser Zeit nicht ganz einzustellen, ermöglichen wir es auch während dieser
Maßnahmen zu spielen. Klar, das ist störend beim Putten. Der Club berücksichtigt das und reduziert das Greenfee.

Noch ein Wort zu dem armen Gras auf den Grüns. Die Grüns machen nur einen sehr kleinen Teil der gesamten
Golfanlage aus, ca.1,5 %, beanspruchen aber mehr als 25% der Arbeitszeit.

Zur Ergänzung: ca. 50% aller Golfschläge werden auf den Grüns ausgeführt, sie sind folglich die Rasenfläche,
die am stärksten strapaziert wird! Denken Sie
auch einmal an die arme Graspflanze. Sie wird – gänzlich gegen ihre Natur- auf wenige Millimeter gestutzt.
Alle diese Maßnahmen sollen ihr das Leben erleichtern.

Wenn man ihren Wurzeln durch Aerifizieren und Sanden nicht nachhilft, überlebt sie das nicht lange.

Ganz wichtig, aber leider nicht zu sehen: die Bewurzelung der Grüns. Bei ungenügender Wurzeldichte
entstehen große Probleme, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll.
Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen.

Ihre Grüns sagen also: Watt mutt, dat mutt.